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Noch ist das Stadion eine einzige Baustelle © Getty Images

Im Streit um die Fertigstellung des Olympiastadions für die Sommerspiele 2020 in Tokio ist anscheinend eine Lösung gefunden worden.

Die japanische Regierung beschloss am Freitag einen überarbeiteten Plan, nach dem die Kapazität des Stadions von den ursprünglich geplanten 80.000 auf 68.000 Plätze verkleinert wird.

Dadurch würden auch die Kosten nicht über umgerechnet 1,15 Milliarden Euro steigen. Zudem soll das Stadion im Januar 2020 fertiggestellt und dann an das Internationale Olympische Komitee (IOC) übergeben werden.

Bisher war man nach tiefgreifenden Problemen von einer Schlüsselübergabe im April ausgegangen, dies hatte das IOC bemängelt.

Zuletzt erst hatte Japans Regierung nach einer monatelangen Debatte über die hohen Baukosten beschlossen, sämtliche Konstruktionspläne zu überprüfen und bis Ende des Jahres zu überarbeiten.

Bis Ende Dezember soll nun über das neue Design entschieden und im kommenden Jahr mit dem Bau begonnen werden.

"Wir begrüßen die Ankündigung und verstehen die Anstrengungen der Organisatoren, die Kosten zu reduzieren. Eine Kapazität von 68..000 Plätzen ist für Olympische Spiele völlig ausreichend", teilte IOC-Vizepräsident John Coates mit: "Wir sind zufrieden damit, dass unserem Wunsch, den Fertigstellungstermin nach vorne zu verlegen, entsprochen wurde." 

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