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Hamburg
Die Deutschen stehen Olympische Spielen im eigenen Land skeptisch gegenüber © Getty Images

Keine guten Nachrichten für die Hamburger Bewerbungspläne: Der Rückhalt in der Bevölkerung hält sich in Grenzen. Im internationalen Vergleich sieht das ganz anders aus.

Die Begeisterung für Olympische Spiele im eigenen Land hält sich in der deutschen Bevölkerung in Grenzen.

Im Rahmen einer Studie des Camp Beckenbauer gaben nur 43 Prozent der Befragten an, die Ausrichtung des Großereignisses zu befürworten. 28 Prozent sahen sich als Gegner der Olympischen Spiele, 29 Prozent waren unentschlossen.

Im Vergleich der elf europäischen Länder und der USA (insgesamt wurden 12.000 Bürger) gefragt, liegt Deutschland, das sich für die Sommerspiele 2024 mit Hamburg bewerben will, bei der Olympia-Zustimmung damit nur auf Platz zehn.

Die größte Begeisterung ist demnach in den Vereinigten Staaten (76 Prozent Befürworter), Polen (66 Prozent) und Großbritannien (62 Prozent) zu spüren.

Schlusslicht ist Dänemark mit nur 35 Prozent der Bürger, die Olympia im eigenen Land befürworten würden.

Die Studie "To host or not to host the Olympics - A transnational perspective" zeichnet laut den Verantwortlichen ein Stimmungsbild, das repräsentativ für die Meinung von mehr als 700 Millionen Menschen steht.

Durchgeführt wurde die Studie vom "Camp Beckenbauer Kompetenzteam" der WHU - Otto Beisheim School of Management, mit Unterstützung von Repucom.

Vom 5. Oktober bis 7. Oktober findet in Kitzbühel der Camp Beckenbauer Summit - ein Gipfeltreffen des internationalen Sports statt.

Dabei wird es auch um die Zukunft der olympischen Bewegung gehen.

IOC-Präsident Thomas Bach ist ebenso zu Gast wie DOSB-Präsident Alfons Hörmann.

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