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Die Hamburger haben in einer Abstimmung gegen Olympische Spiele gestimmt
Olympia 2024 wird nicht in Hamburg stattfinden © Getty Images

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat das Ergebnis des Hamburger Bürgerreferendums zum Thema Olympia 2024 als "nicht ganz überraschend" bezeichnet, es aber gleichwohl bedauert.

"Mit dieser Entscheidung geht eine große Chance für die Stadt, das Land und den deutschen Sport verloren", sagte ein IOC-Sprecher am Sonntagabend: "So hätte das IOC 1,7 Milliarden US-Dollar zum Erfolg der Spiele beigesteuert, die im Vergleich zu 1,2 Milliarden Euro stehen, die die Stadt investiveren wollte."

Es sei verständlich, dass die Einwohner Hamburgs in einer Situation, in der Deutschland mit der hohen Anzahl von Flüchtlingen eine historische Herausforderung zu bewältigen habe, auf die nicht geklärte Finanzierung "sensibel reagiert haben.

Deshalb ist die hohe Zustimmung von 48,4 Prozent in Hamburg und der deutlichen Mehrheit in Kiel von 65,6 Prozent besonders wertvoll und unterstützt die Argumentation des DOSB zur Bedeutung Olympischer Spiele", heißt es seitens des IOC weiter.

Das IOC freue sich auf die weitere Zusammenarbeit mit dem DOSB zur Entwicklung des Sports in Deutschland: "Zugleich sieht es einem sehr starken Wettbewerb mit den vier exzellenten Bewerbern Budapest, Los Angeles, Paris und Rom entgegen. Bei der Stärke dieses Bewerberfeldes lässt sich schon heute sagen, dass, wer auch immer aus diesem Wettbewerb als Sieger hervorgehen wird, wir uns auf begeisternde Olympische Spiele 2024 freuen können."

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