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Kira Grünberg ist seit einem Trainingssturz querschnittsgelähmt
Kira Grünberg ist seit einem Trainingssturz querschnittsgelähmt © Facebook/Kira Grünberg

Die seit einem Trainingssturz am 30. Juli 2015 querschnittsgelähmte österreichische Stabhochspringerin Kira Grünberg wird offizielle Olympia-Repräsentantin ihres Landes.

Die 22-Jährige soll zum Gesicht des rot-weiß-roten Teams für die Sommerspiele im August in Rio de Janeiro werden.

Zusätzlich soll Grünberg die österreichischen Athleten auf ihrem Weg nach Brasilien moralisch unterstützen und die Olympia-Begeisterung in der eher wintersportbegeisterten heimischen Bevölkerung wecken: "Ich freue mich, dass ich als Botschafterin für das 'Projekt Rio' nach wie vor Teil der Sportlerfamilie sein darf und das Team auf seiner 'Road to Rio' begleiten und unterstützen kann. Das ist ganz wichtig für mich", schrieb die Tirolerin in ihrem Internet-Blog.

An jenem Juli-Tag war Kira Grünberg im Training schwer gestürzt, sie landete nicht auf der Matte, sondern im Einstiegskasten.

Dabei brach ihr fünfter Halswirbel. Durch die Leichtathletik schwappte eine Solidaritätswelle.

Es wurden Benefizspringen organisiert, der Berliner Diskus-Olympiasieger Robert Harting besuchte sie im August in der Reha-Klinik in Bad Häring in Tirol.

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