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Tabea Alt
Die Riege um Tabea Alt qualifizierte sich für die Olympischen Spiele in Rio © Getty Images

24 Stunden nach ihren männlichen Kollegen haben sich auch die deutschen Kunstturnerinnen ihr Olympia-Ticket gesichert.

Nach drei von vier Qualifikationsdurchgängen lag die Riege des Deutschen Turner-Bundes (DTB) mit 223,977 Punkten hinter Brasilien (226,477) auf Rang zwei und konnte in der letzten Vorrunde nur noch maximal auf Rang vier verdrängt werden, die Mindestplatzierung für die Teilnahme an den Sommerspielen von Rio de Janeiro.

Die entscheidenden Zähler sammelten die deutschen Gerätartistinnen erwartungsgemäß an ihrem Schokoladengerät, dem Stufenbarren. Dort zogen sie an den bis dahin zweitplatzierten Australierinnen (218,428) noch vorbei. Nach einem Debakel an diesem Gerät misslang Ex-Weltmeister Rumänien in der Olympiastadt völlig unerwartet der Sprung in die olympische Teamentscheidung.

Zum Auftakt am Schwebebalken konnten sich die Schützlinge von Cheftrainerin Ulla Koch wieder einmal auf die Chemnitzerin Pauline Schäfer verlassen. Die WM-Dritte an diesem Gerät, dank dieses Erfolges bereits mit einem persönlichen Startrecht für Olympia ausgestattet, kam auf exzellente 14,500 Punkte und legte damit einen soliden Grundstein.

Am Boden überzeugte das deutsche Quintett mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung, hier erzielte die Karlsruherin Leah Grießer mit 13,866 Zählern den Topwert. Ohne Fehl und Tadel auch die Vorstellung beim Sprung, wo Tabea Alt aus Ludwigsburg (14,100) die höchste Note erturnte.

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