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Bundestrainer Dagur Sigurdsson strich unter anderen den Gummersbacher EM-Helden Simon Ernst
Bundestrainer Dagur Sigurdsson strich unter anderen den Gummersbacher EM-Helden Simon Ernst © Imago

Der Bundestrainer kürzt den 28er-Kader für die Olympischen Spiele um sieben Spieler. Europameister Simon Ernst ist raus, auch zwei Pokalsieger schauen in die Röhre.

Nur zwei Tage nach Übermittlung eines 28er-Kaders an den Deutschen Olympischen Sportbund hat Handball-Bundestrainer Dagur Sigurdsson sieben Spielern die Hoffnung auf die Sommerspiele in Rio de Janeiro geraubt.

Unter den Gestrichenen sind mit Spielmacher Simon Ernst, Rechtsaußen Johannes Sellin und dem nach Leipzig gewechselten Mittelmann Niclas Pieczkowski auch drei EM-Helden, die im Januar sensationell Gold gewannen.

Mit Keeper Dario Quenstedt und Linksaußen Matthias Musche schauen auch zwei Pokalsieger vom SC Magdeburg in die Röhre. Zudem gehören Evgeni Pevnov (VfL Gummersbach) und Michael Müller (MT Melsungen) nicht mehr zum Aufgebot, das am 9. Juli in die Vorbereitung startet.

Der deutsche 21er-Kader für die Olympiavorbereitung:

Tor: Carsten Lichtlein (VfL Gummersbach), Andreas Wolff (THW Kiel), Silvio Heinevetter (Füchse Berlin)

Kreis: Patrick Wiencek (THW Kiel), Hendrik Pekeler (Rhein-Neckar Löwen), Jannik Kohlbacher (HSG Wetzlar), Erik Schmidt (TSV Hannover-Burgdorf)

Rückraum rechts: Steffen Weinhold (THW Kiel), Fabian Wiede (Füchse Berlin), Kai Häfner (TSV Hannover-Burgdorf)

Rückraum Mitte: Tim Kneule (Frisch Auf Göppingen), Martin Strobel (HBW Balingen-Weilstetten)

Rückraum links: Julius Kühn (VfL Gummersbach), Christian Dissinger (THW Kiel), Finn Lemke (SC Magdeburg), Steffen Fäth (Füchse Berlin), Paul Drux (Füchse Berlin)

Rechtsaußen: Tobias Reichmann (KS Vive Tauron Kielce/POL), Patrick Groetzki (Rhein-Neckar Löwen)

Linksaußen: Rune Dahmke (THW Kiel), Uwe Gensheimer (Paris St. Germain HB/FRA)

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