vergrößernverkleinern
Doping (Symbolbild)
Das IOC will das Doping-Problem besser in den Griff bekommen © Getty Images

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat den Kampf gegen Doping verschärft. Das Exekutiv-Komitee beschloss auf seiner Sitzung in Lausanne in einem Fünf-Punkte-Plan eine Verdopplung des Etats von 250.000 auf 500.000 Dollar für die so genannten Pretests, die vor olympischen Wettkämpfen durchgeführt werden. Ein besonderer Fokus soll dabei auf Athleten aus Ländern wie Russland, Kenia und Mexiko liegen.

"Für uns hat der saubere Sport absolut Priorität. Deshalb wurden weitere Maßnahmen ergriffen", sagte IOC-Sprecher Mark Adams.

Im Juni soll es zudem ein Treffen mit internationalen Verbänden und Nationalen Olympischen Komitees (NOK's) geben, um weitere Schritte im Kampf gegen Doping vor den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro (5. bis 21. August) zu erörtern.

Auch die Anzahl der Nachtests wird erhöht, davon sollen vor allem Medaillengewinner betroffen sein.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel