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Die Polizei in Rio ist verzweifelt © Twitter/@SmithMarkets

Fünf Wochen vor den Olympischen Spielen ist die Lage in Rio de Janeiro dramatisch. Polizisten schocken aus Protest jetzt bewusst Touristen.

Die Polizei und Feuerwehr in Rio de Janeiro schlägt vor den Olympischen Spielen in Brasiliens Metropole Alarm, auch Anti-Terror-Einheiten malen ein düsteres Bild.

Ein Foto vom Flughafen in Rio verbreitete sich im Netz, das demonstrierende Polizisten zeigt.

Die Beamten begrüßen ankommende Touristen mit einem Banner, auf dem steht: "Willkommen in der Hölle. Polizei und Feuerwehr werden nicht bezahlt, wer nach Rio de Janeiro kommt, ist nicht sicher."

Auf einer Brücke in der Nähe des Flughafens sind die Worte gemalt: "Willkommen, wir haben keine Krankenhäuser."

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Der Bundesstaat Rio de Janeiro erklärte vor elf Tagen den Notstand. Es fehlt vor dem Start der Spiele am 5. August an Geld für das Allernötigste.

Auch die Sicherheit von Sportlern und Zuschauern kann so nicht gewährleistet werden. Yahoo Sports zitiert einen Agenten für die Terrorbekämpfung: "Unsere Regierung und unsere Behörden sind desolat. Die Gefahr war nie so nah."

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