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Leonardo Picciani möchte möglichst alle Länder bei Olympia begrüßen © Getty Images

Trotz der erdrückenden Beweislage gegen das russische Team will Brasiliens Sportminister "alle Länder und Athleten" bei den Olympischen Spielen in Rio begrüßen.

Brasiliens Sportminister Leonardo Picciani hofft trotz der erschütternden Ergebnisse des McLaren-Berichts auf die Teilnahme des russischen Teams an den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro (5. bis 21. August).

"Die brasilianische Regierung hofft, dass alle Länder und Athleten anwesend sein werden", sagte Picciani am Montag bei der Eröffnung von Armee-Sporteinrichtungen im Norden Rios.

Natürlich müssten die Regeln des Sports eingehalten werden, fügte er an: "Die Entscheidung liegt bei den Sportorganisationen, den internationalen Verbänden und der Welt-Anti-Doping-Agentur, die den Fall analysieren und entscheiden."

Sollte Russland wegen des nachgewiesenen systematischen und staatlich gestützten Dopings von den Spielen komplett ausgeschlossen werden, wäre das für das Mega-Event aber kein Prestigeverlust, so Picciani: "Olympia ist ein Ereignis der Humanität. Es gibt 206 Nationen und eine Delegation von Flüchtlingen."

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