vergrößernverkleinern
Maria Scharapowa wird die olympischen Spiele verpassen
Maria Scharapowa wird die olympischen Spiele verpassen © Getty Images

Maria Scharapowas Traum von den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro ist engdültig geplatzt. Der Internationale Sportgerichtshof CAS verschiebt sein Urteil.

Für Tennis-Star Maria Scharapowa ist der Traum von einer Teilnahme an den Olympischen Spielen und den US Open endgültig geplatzt.

Der Internationale Sportgerichtshof CAS gab am Montag bekannt, dass ein Urteil im Fall der Doping-Sünderin nicht vor September gesprochen werde - nach den Sommerspielen in Rio de Janeiro (5. bis 21. August) und dem Grand-Slam-Turnier in New York (29. August - 11. September).

Wie der CAS erklärte, hätten sowohl die Russin als auch der Internationale Verband (ITF) mehr Zeit gefordert, um weitere Unterlagen und Informationen einholen zu können. Mit einer Entscheidung werde jetzt am 19. September gerechnet.

Einspruch von Scharapowa

Scharapowa hatte am 9. Juni beim CAS Einspruch gegen die zweijährige Doping-Sperre der ITF eingelegt. Die fünfmalige Grand-Slam-Gewinnerin war am 26. Januar während der Australian Open in Melbourne positiv auf die seit Jahresbeginn verbotene Substanz Meldonium getestet worden.

Die ITF verzichtete auf das maximale Strafmaß von vier Jahren, weil das Tennis-As fahrlässig gehandelt und den Missbrauch des Medikaments sofort eingestanden hatte. Der CAS hatte zunächst ein beschleunigtes Verfahren angekündigt, das spätestens am 18. Juli beendet sein sollte.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel