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Der brasilianischen Polizei ist ein großer Coup gelungen © Getty Images

Wie der brasilianische Justizminister bestätigt, wurden Mitglieder einer Gruppe verhaftet, die während den Spielen in Rio Anschläge planten. Eine Beziehung zum IS soll bestehen.

Die brasilianische Polizei hat zehn Mitglieder einer Gruppe verhaftet, die möglicherweise einen terroristischen Anschlag während der Olympischen Sommerspiele in Rio de Janeiro geplant hat.

Brasiliens Justizminister Alexandre de Moraes bestätigte am Donnerstag entsprechende Medienberichte.

Die zehn Brasilianer haben demnach mehrfach ihre Loyalität zum IS zum Ausdruck gebracht und über den Kauf von Waffen diskutiert. Einer der Männer habe bereits Kontakt zu einer Organisation in Paraguay aufgenommen, um dort Sturmgewehre vom Typ AK-47 zu besorgen.

Die Gruppe war von brasilianischen Ermittlern über ihre Kommunikation via WhatsApp und Telegram aufgespürt und beobachtet worden.

Die vorläufige Haft gilt für 30 Tage und kann nochmal um 30 Tage verlängert werden. Zwei der Verhafteten hatten bereits Gefängnisstrafen für Totschlag abgesessen.

De Moraes versicherte erneut, dass die Terror-Gefahr während der Olympischen Spiele "sehr gering" sei. 47.000 Polizisten und 38.000 Soldaten sind für die Sicherheit der 10.500 Athleten und rund 500.000 erwarteten Touristen zuständig. 

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