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Doping (Symbolbild)
McLaren wird seinen Untersuchungsbericht über Doping im russischen Sport präsentieren © Getty Images

Der Kanadier Richard McLaren wird seinen Untersuchungsbericht über Doping im russischen Sport am 18. Juli in Toronto der Öffentlichkeit präsentieren.

Das teilte der Jurist am Montag mit.

McLaren untersucht derzeit im Auftrag der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA), ob es tatsächlich ein vom Staat gesteuertes Doping-System in Russland gab und gibt.

Zudem werden Vorwürfe untersucht, wonach bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi 2014 mit Hilfe des russischen Geheimdienstes Dopingproben manipuliert wurden. Mehrere Dutzend russische Athleten sollen dort gedopt an den Start gegangen sein.

Zweieinhalb Wochen vor dem Start der Olympischen Spiele in Rio de Janeiro (5. bis 21. August) könnten auch Sommersportverbände von den Ermittlungsergebnissen betroffen sein. Dies könnte kurzfristig zur Suspendierung einzelner Athleten oder gar nationaler Sportverbände führen.

Ein Komplettausschluss Russlands war für Thomas Bach, den Präsidenten des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), bislang allerdings kein Thema.

Zu der bevorstehenden Veröffentlichung des Berichtes der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) über ein möglicherweise vom russischen Staat gelenktes Doping-System in Sotschi 2014 hatte Bach bereits vor der Terminankündigung der Zeitung Die Welt gesagt: "Ich kann nicht spekulieren, was der Report beinhaltet. Klar ist, wenn es einen institutionellen Eingriff gegeben hätte, dann würde das IOC auch institutionell reagieren und wird dabei nicht zögern."

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