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Die Rampe im Hafen Rios fiel den starken Winden zum Opfer - oder gab es Konstruktions-Mängel? © dpa Picture Alliance

Wenige Tage vor dem Start der Olympischen Spiele bricht eine eigens für die Segelwettbewerbe erbaute Rampe zusammen. Wann der Schaden behoben werden kann, ist unklar.

Nächste Panne kurz vor dem Auftakt der Olympischen Spiele am Freitag in Rio de Janeiro: Starke Winde haben die Rampe der "Marina da Gloria", dem Hafen der olympischen Segelwettbewerbe, zum Einsturz gebracht.

Es ist die Hauptrampe, über die die Boote ins Wasser gelangen und die auch noch die Olympischen Ringe trägt. Die Installation ist temporär und sollte nur bei den Spielen zum Einsatz kommen.
Dem Comite Rio-2016 zufolge war die verantwortliche Firma schon vor Ort und hat den Schaden in Augenschein genommen und eingeschätzt.

Eine Frist, bis wann er behoben werden kann, hat sie allerdings nicht geben können. Ein israelischer Athlet beschwerte sich der Internetseite "GloboEsporte" zufolge über die "schlechte Konstruktion".
Auf der gegenüberliegenden Seite der Bucht, an der "Praia do Flamengo", wo die Klassen Nacra 17 und RS:X ins Wasser gehen, in denen die Deutschen Paul Kohlhoff, Toni Wilhelm und Carolina Werner starten, wurde die Rampe ebenfalls von den Wellen beschädigt.

Mitarbeiter des Comite Rio-2016 holten Teile aus dem Wasser, die  Athleten bekamen Anweisungen und wurden gebeten, zum Hauptteil der "Marina da Gloria" zurückzukehren.

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