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TTENNIS-JPN
Ma Long hat Schwierigkeiten, mit dem gewaltigen Druck aus seiner Heimat klar zu kommen © Getty Images

Ma Long setzt bei der Vorbereitung auf große Spiele auf fragwürdige Methoden.

Der beste Tischtennis-Spieler der Welt gab wenige Tage vor der Eröffnung der Olympischen Spiele an, seine Nerven manchmal mit Alkohol zu beruhigen.

"Ist der Druck sehr stark, gehe ich in eine Bar und trinke", erklärte der Chinese im Interview mit der AFP.

Der Weltmeister von 2015 sieht sich in seiner Heimat einer gewaltigen Erwartungshaltung ausgesetzt. Bei den Wettkämpfen von Rio wird von dem wohl größten Gegenspieler des deutschen Tischtennis-Asses Timo Boll nicht weniger als die Goldmedaille erwartet.

Bei den Olympischen Spielen in London 2012 holte er den Sieg lediglich in der Team-Wertung: "Ich muss mich von diesem Druck frei machen. Das ist die einzige Möglichkeit Gold zu holen."

Seine Teamkollegen wollen ihn bei seiner Medaillen-Mission unterstützen. "Wir müssen uns um seine mentale Verfassung kümmern und ihn vom Stress befreien", erkärte Team-Kapitän Lui Guoliang. 

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