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BADMINTON-OLY-2016-RIO
Lin Dan gewann in Peking und London Gold © Getty Images

Der fünfmalige Badminton-Weltmeister Dan Li holt nur Blech. Im Spiel um Bronze verliert der 32-Jährige mit 1:2 gegen den Dänen Viktor Axelsen.

Nach zweimal Gold in Peking 2008 und London 2012 ist Chinas Badminton-Superstar Lin Dan (32) bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro leer ausgegangen.

Der fünfmalige Weltmeister unterlag im Spiel um Bronze dem Dänen Viktor Axelsen 21:15, 10:21, 17:21. Im Halbfinale hatte Lin gegen seinen Dauerrivalen Lee Chong Wei aus Malaysia denkbar knapp verloren.

Für die erfolgsverwöhnten Chinesen ist Lins Niederlage eine weitere Enttäuschung in Rio. Bislang haben die Spieler aus dem Reich der Mitte nur im Herrendoppel Gold gewonnen, vor vier Jahren in London stellten sie noch alle Olympiasieger in den fünf Disziplinen.

Im Herrenfinale sicherte sich Chinas Weltmeister Chen Long (China) jedoch erstmals Gold bei Olympischen Spielen und besserte die Bilanz damit deutlich auf. 

Der Weltranglistenzweite gewann im Finale von Rio gegen Lee Chong Wei 21:18, 21:18, der Malaysier verlor damit bereits sein drittes olympisches Finale nach Peking 2008 und London 2012.

Bronze ging an Viktor Axelsen (Dänemark), der sich im Spiel um Platz drei gegen Chinas Superstar Lin Dan 15:21, 21:10, 21:17 durchsetzte.

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