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Die Paralympics beginnen am 7. September © Getty Images

Aufatmen bei den klammen Paralympics-Organisatoren: Ein Regionalgericht (TRF) in Rio de Janeiro hat die Zuschusssperre öffentlicher Gelder für das Comitê Rio 2016 aufgehoben und damit die Finanzierung der Paralympics (7. bis 18. September) sowie Engpässe bei den laufenden Sommerspielen abgewendet.

In seiner Begründung bestätigte Richter Guilherme Couto de Castro, dass es ohne die von Bund und Stadt bereits in Aussicht gestellten Zuwendungen keine ausreichenden Rücklagen für Reisen, Verpflegung und Ausrüstung der Behindertensportler gäbe.

Die Aufrechterhaltung der Blockade wäre "eine schwere Beeinträchtigung der öffentlichen Ordnung" und würde "die Teilnahme einiger Länder unmöglich machen".

De Castro gab damit dem Einspruch von Stadt und Bund statt. Bürgermeister Eduardo Paes hatte am Montag eine Finanzspritze zwischen umgerechnet 28 und 42 Millionen Euro in Aussicht gestellt. Die Bundesregierung versprach, rund 34 Millionen Euro zuzuschießen.

Der Richter befreite das Organisationskomitee jedoch nicht von der Pflicht, seinen Etat offenzulegen. Mit der Verweigerung der Organisatoren, Einnahmen und Ausgaben zu veröffentlichen, war am vergangenen Freitag der erstinstanzliche Entscheid zur Sperre der öffentlichen Zuschüsse begründet worden.

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