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Alfons Hörmann
DOSB-Präsident Alfons Hörmann beschwört den Fairness-Gedanken beim deutschen Olympia-Team © Getty Images

DOSB-Präsident Alfons Hörmann hält in Rio einen Appell an die deutsche Olympia-Mannschaft. Er ruft vor allem zu Fairness, Ehrlichkeit und Demut auf.

Alfons Hörmann hat die deutsche Olympiamannschaft vor dem Beginn der Sommerspiele in Rio de Janeiro in einem minutenlangen Appell zu "Fairness und Anstand im Wettbewerb" und damit auf den "deutschen Weg" eingeschworen.

"Nach all dem, was rund um das Thema Russland diskutiert wurde", bedeute "Ehrlichkeit und Demut" vor den olympischen Werten "mindestens so viel wie die eine oder andere Medaille mehr", sagte der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) auf einer Pressekonferenz am Donnerstag.

"Wir wollen mit Herzblut, Engagement und Leidenschaft antreten und damit den Menschen in der Heimat wieder die schönen Seiten des Sport nahebringen, nachdem im Vorfeld der Spiele sehr, sehr viel Kritisches zu diskutieren war", sagte Hörmann.

Den 423 deutschen Athleten legte Hörmann ein "bodenständiges und nahbares" Auftreten ans Herz, das Team solle "offen, bunt und vielfältig" sein.

Der 55-Jährige wünschte den Sportlern, die besonderen Momente in Brasilien trotz des Leistungsdrucks auch genießen zu können und "Leichtigkeit und Lebensfreude" zu empfinden.

"Dabei sein ist nicht alles", sagte der DOSB-Boss: "Aber für viele Teammitglieder ist es eben doch die Erfüllung des ganz großen Traumes. Wir wissen von vielen ehemaligen Athleten, dass die Teilnahme an Olympischen Spielen der krönende oder einer der krönenden Momente nicht nur der sportlichen, sondern der gesamten Lebenskarriere sein kann."

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