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Olympic Preview - Day -3
Thomas Bach und das IOC möchten in Zukunft härter gegen überführte Dopingsünder vorgehen © Getty Images

"Präsident Bach möchte das so" - Das IOC bestätigt bei den Spielen in Rio, dass überführte Dopingsünder künftig lebenslang aus dem Verkehr gezogen werden sollen.

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat am Samstag bekräftigt, in Zukunft Dopingsünder lebenslang sperren zu wollen.

"Präsident Bach möchte das so. Er wird sehr an seinem Glauben festhalten", sagte IOC-Pressechef Mark Adams während einer Pressekonferenz in Rio.

Das IOC war im Vorfeld der Olympischen Spiele mit dem Vorhaben gescheitert, russische Sportler mit einer nachgewiesenen Dopingvergangenheit generell von den Wettkämpfen in Brasilien auszusperren.

Der Internationale Sportgerichtshof CAS kippte den entsprechenden Punkt im Maßnahmenkatalog des IOC, den dieses wegen eines staatlich gestützten Doping-Systems gegen Russland verhängt hatte.

Kritiker werfen dem IOC vor, das Scheitern einkalkuliert zu haben, um über die Hintertür noch mehr russischen Sportlern die Teilnahme an den Spielen zu ermöglichen, ohne Schwäche zu zeigen.

Schon 2012 hat der CAS die sogenannte Osaka-Regel gekippt, die Dopingsündern den Start bei den folgenden Olympischen Spielen verwehrt hatte. Wie eine lebenslange Sperre in Zukunft rechtssicher installiert werden soll, sagte das IOC bislang nicht.

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