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Hickey (r.) verließ das Krankenhaus und wurde in einer Polizeistation verhört © Getty Images

IOC-Funktionär Hickey wurde wegen des Verdachts auf Schwarzhandel verhaftet. Nun wird er das erste Mal verhört. Im Moment gilt noch die Unschuldsvermutung.

Der ranghohe IOC-Funktionär Patrick Hickey (71) aus Irland ist nach seiner Verhaftung erstmals von der brasilianischen Polizei in Rio de Janeiro verhört worden. Das Irische Olympische Komitee (OCI) bestätigte in einem Statement, "dass Patrick Hickey das Krankenhaus verlassen hat und zu einer Polizeidienststelle begleitet wurde, um seine Aussage zu machen".

Wie der irische Sender RTE am Freitag berichtete, dauerte die Vernehmung mehrere Stunden an. Der Antrag Hickeys auf Freilassung auf Kaution sei von einem Gericht in Rio abgewiesen worden.

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Hickey war am Mittwochmorgen am Rande der Sommerspiele wegen des Verdachts auf Schwarzhandel mit Eintrittskarten und Bildung einer kriminellen Vereinigung verhaftet worden. Aufgrund gesundheitlicher Probleme wurde er zunächst in ein Krankenhaus eingeliefert, welches er am Donnerstag dann in einem Rollstuhl verließ.

Bis zur Klärung des Falls hatte Hickey seine Ämter vorübergehend niedergelegt. Dies betrifft unter anderem das Amt des Präsidenten des OCI, das Amt des Präsidenten des Europäischen Olympischen Komitees (EOC) sowie seine Mitgliedschaft im Internationalen Olympischen Komitee (IOC). Das IOC teilte daraufhin mit, dass es vom OCI über die Schritte Hickeys unterrichtet worden sei und diese respektiere. Bis zur Klärung der Sache gelte die Unschuldsvermutung.

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