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Alexander Popow ist Mitglied des IOC © Getty Images

"Alles wird sich eines Tages rächen": Das IOC-Mitglied Alexander Popow greift die IAAF und deren Boss Sebastian Coe mit beunruhigend klingenden Worten an.

Das russische IOC-Mitglied Alexander Popow hat kurz vor dem Beginn der Olympischen Spiele in Rio de Janeiro den internationalen Leichtathletik-Verband IAAF scharf kritisiert und dessen Präsidenten Sebastian Coe sogar gedroht.

"Wir sehen es überhaupt nicht gerne, wenn Leute ihre Nasen in unsere Angelegenheiten stecken", sagte der viermalige Schwimm-Olympiasieger mit Blick auf den Komplettausschluss russischer Leichtathleten: "Ich hoffe, er wird seine Entscheidung eines Tages nicht bereuen."

Popow (44) gestand laut Branchendienst insidethegames im Gespräch mit Journalisten zwar ein, dass "im russischen Sport nicht alles in Ordnung ist. Das ist aber unser Problem." In Richtung Coe fügte er vielsagend an: "Alles wird sich eines Tages rächen. Ich hoffe, Coe wird ruhig schlafen können."

Wegen massiven Dopingbetrugs hatte das IAAF-Council die Suspendierung des russischen Verbandes auf unbestimmte Zeit und damit das Aus der russischen Leichtathletik für die Spiele in Brasilien bestätigt. Seither soll Coe laut Medienberichten Morddrohungen erhalten haben.

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