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XX ANOC General Assembly Washington D.C. 2015 - Day 3
Patrick Hickey sieht sich mit schweren Vorwürfen konfrontiert © Getty Images

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat betont, dass im Falle des festgenommenen IOC-Exekutivmitglieds Patrick Hickey die Unschuldsvermutung gelte. "Wir müssen abwarten, welche Anschuldigungen sich ergeben. Wir sind überzeugt, dass jeder unschuldig ist, solange sich nicht andere Fakten ergeben", sagte IOC-Sprecher Mark Adams in der täglichen Pressekonferenz im Medienzentrum in Rio de Janeiro.

"Herr Hickey hat das Recht darauf, dass man seine Unschuld annimmt, also wollen wir keine voreiligenden Schlüsse ziehen", sagte Adams.

Er betonte, dass das IOC "noch immer die Fakten" sammle. Ein Statement von IOC-Präsident Thomas Bach zur Sache wollte Adams nicht abgeben: "Herr Bach will auch erst Sicherheit über die Sachverhalte haben."

Hickey war am Mittwochmorgen im IOC-Hotel Windsor Marapendi an der Atlantikküste im Stadtteil Barra wegen des Verdachts auf Schwarzhandel mit Eintrittskarten und Bildung einer kriminellen Vereinigung verhaftet worden.

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