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Canoe Sprint Day 4: Baku 2015 - 1st European Games
Max Hoff steht im Finale der Olympischen Spiele © Getty Images

Die deutschen Rennsport-Kanuten liegen bei der olympischen Regatta auf Kurs. Weltmeister Sebastian Brendel zog im Canadier-Einer ebenso in das Finale ein wie Max Hoff im Kajak-Einer und Franziska Weber/Tina Dietze im Kajak-Zweier.

Die London-Olympiasieger Brendel und Weber/Dietze sind dabei am Dienstag die größten Hoffnungen des Deutschen Kanu-Verbandes (DKV).

"Zwei Medaillen erwarte ich schon, die Farbe wird interessant", sagte DKV-Präsident Thomas Konietzko nach den Vorläufen und Halbfinals auf der Lagoa Rodrigo de Freitas.

Brendel sparte sich durch seinen Vorlaufsieg über seine 1000-m-Paradestrecke den Umweg über das Halbfinale. "Ich habe die Gegner gut in Schach gehalten", sagte er. Nach dem Rückzug des neuseeländischen Fahrers hatte Brendel erst zehn Minuten vor dem Start erfahren, dass der Sieger des Vorlaufs direkt das Finalticket lösen kann. "Das war eine Überraschung. Eigentlich hatte ich mich auf ein lockeres Rennen eingestellt", sagte der 28-Jährige aus Potsdam.

"Einen Favoriten gibt es nicht"

Weber/Dietze (Potsdam/Leipzig) lösten über 500 m ebenfalls mit einem Erfolg im Vorlauf ihr Endlaufticket. "Wir sind hier nicht angereist, um Zweiter zu werden", sagte Weber.

Der ehemalige Einer-Weltmeister Hoff (Essen), der im Halbfinale im K1 über den Kilometer Zweiter wurde, wäre im Finale schon mit einer Medaille zufrieden. "Das wird ein offenes Rennen. Einen Favoriten gibt es nicht", sagte der Olympia-Dritte von London.

Conny Waßmuth hat den Einzug ins olympische Finale im Kajak-Einer über die 200-m-Sprintdistanz unterdessen verpasst. Die Peking-Olympiasiegerin im Vierer paddelte im Halbfinale nur auf Rang sechs.

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