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Andrea Gotzmann ist seit 2011 Vorstandsvorsitzende der NADA
Andrea Gotzmann ist seit 2011 Vorstandsvorsitzende der NADA © Getty Images

Wegen den fehlenden Dopingkontrollen in Brasilien vor den Spielen fordert die NADA nun eine Untersuchung gegen das Olympia-Gastgeberland.

Die Nationale Anti Doping Agentur (NADA) hat nach Berichten über fehlende Dopingkontrollen im Olympia-Gastgeberland Brasilien eine Untersuchung gefordert.

"Die WADA muss die Vorgänge in Brasilien prüfen. Wenn sich bewahrheitet, dass brasilianische Olympia-Teilnehmer vor den Spielen nicht kontrolliert wurden, muss dies entsprechende Konsequenzen haben", sagte die NADA-Vorstandsvorsitzende Andrea Gotzmann.  

Nach Angaben der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) hat Brasilien im Monat vor den Spielen bei seinen "führenden Athleten" keine Dopingtests mehr vorgenommen.

Die WADA spricht von "inakzeptablen" Zuständen.

Das brasilianische Sportministerium gab zu, dass zwischen dem 1. und 24. Juli keine Tests vorgenommen worden seien, leugnete jedoch jegliches Fehlverhalten.  

"Der wichtigste Zeitraum für Dopingkontrollen ist die Trainingsphase vor großen Wettkämpfen. In Deutschland wurden daher alle Athleten, die möglicherweise nach Rio fahren, bereits Monate im Voraus in das Olympia-Testprogramm aufgenommen und fokussiert kontrolliert", sagte Gotzmann: "Dies geschah durch die NADA auch noch in den letzten Tagen und Wochen vor Eröffnung des Olympischen Dorfes in Rio."

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