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Peter Schröcksnadel
Peter Schröcksnadel (M.) ist ganz offensichtlich nicht gerade begeistert vom Viertelfinalduell zwischen Österreich und Deutschland im olympischen Tischtennis-Turnier der Herren © dpa Picture Alliance

Der Präsident des Österreichischen Skiverbandes Peter Schröcksnadel legt sein Amt als Projektleiter der österreichischen Olympia-Mission nieder.

Österreichs schwache Medaillenausbeute bei den Olympischen Sommerspielen in Rio zieht personelle Veränderungen nach sich.

Der österreichische Projektleiter für die Spiele, Peter Schröcksnadel, wird künftig nicht mehr für dieses Amt zur Verfügung stehen.

"Für mich ist das Projekt erledigt. Ich habe das gemacht, ich habe mein Bestes gegeben", sagte der Präsident des Österreichischen Skiverbandes (ÖSV) der Kronen Zeitung.

Der aufkommenden Kritik an seiner Arbeit widersprach der 75-Jährige: "Ich glaube, es ist auch viel bewegt worden. Weil nun das Geld dort landet, wo es eigentlich hingehört."

Doch Schröcksnadel forderte einen Kurswechsel bei der finanziellen Förderung von Athleten: "Man muss in der Zukunft genau formulieren, was man will: Medaillen oder Breitensport. Anders wird’s nicht gehen."

Österreich hatte bis einschließlich Donnerstag lediglich eine Bronzemedaille gewonnen - durch die Segler Thomas Zajac und Tanja Frank (Nacra-17, Mixed). Bei den Olympischen Sommerspielen 2012 in London war die Alpenrepublik sogar komplett leer ausgegangen.

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