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2016 U.S. Olympic Swimming Team Training Camp Media Day
Michael Phelps greift in Rio nach seiner 23. Olympia-Medaille © Getty Images

Die Neulinge im deutschen Schwimmteam rutscht beim Anblick des Ausnahmeschwimmers das Herz in die Hose. Bundestrainer Henning Lambertz versucht ihnen den Respekt zu nehmen.

Als Michael Phelps mit dem US-Team ins Schwimmstadion schritt, rutschte dem einen oder anderen deutschen Olympia-Debütanten das Herz in die Hose.

"Die Amerikaner sind mit 45 Leuten fast im Gleichschritt einmarschiert, da gucken vor allem die Neuen und Jungen hin und sind sehr beeindruckt", sagte Bundestrainer Henning Lambertz am Rande des Trainings: "Das sind die üblichen Psychospielchen."

Den übergroßen Respekt vor dem Rekord-Olympiasieger, der in Rio de Janeiro seinen 18 Goldmedaillen weitere hinzufügen will, versuchte er den Neulingen im Team des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) zu nehmen.

"Ich habe ihnen gesagt: Michael Phelps ist ein Mensch, wenn du ihn piekst, dann blutet er. Da ist kein Stahl drunter", sagte Lambertz: "Auch der ist schlagbar."

Die erfahreneren Schwimmer um Weltrekordler Paul Biedermann, der in Rio die letzten Rennen seiner Karriere bestreitet, registrierten den Auftritt von Phelps und Co. dagegen eher mit einem Schmunzeln: "Die Älteren sagen: Das sind halt die Amerikaner."

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