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Closing Ceremony 2016 Olympic Games - Olympics: Day 16
IOC-Präsident Thomas Bach bei der Abschlussfeier der Spiele in Rio © Getty Images

Nach Abschluss der Olympischen Spiele in Rio zieht die internationale Presse eine durchwachsene Bilanz. Das Fazit: Eine Mischung aus Glanz und Skandalen.

CHINA

SHANGHAI DAILY: "Es ist vorbei. Der Heiratsantrag beim Turmspringen war ein emblematischer Moment für ein neues China, das während dieser Spiele erwachsen ist. Ein China, das Emotionen zeigt, orientiert an Respekt und Freundschaft, nicht mehr nur auf Siege ausgerichtet."
    
 ENGLAND

GUARDIAN: "Bach spricht von guten Spielen, aber es war eine sehr holprige Fahrt. In Bachs Welt war alles sonnig."

INDEPENDENT: "Es war passend, dass die Spiele in Sturm und Regen endeten. Es war turbulent in Rio, die Spiele waren eine Mischung aus sportlichem Glanz und politischen Skandalen."

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 NIEDERLANDE

AD: "Es waren 16 Tage in schwierigen Umständen, in einer Stadt, die von der Krise gezeichnet ist. Nur beim Fußballfinale der Männer wirkte Brasilien wirklich mitgerissen."
    
RUSSLAND

ISWESTIJA: "Russland fährt das schwächste Ergebnis seit 20 Jahren ein. Doch das liegt am IOC, das vielen russischen Athleten den Weg nach Rio verbaute."

KOMSOMOLSKAJA PRAWDA: "Auf Wiedersehen, Rio, meine Süße! Es war ein Abschluss voller Bescheidenheit und Freude."
    
SPANIEN

EL PAIS: "Brasilien kehrt nun in die Realität zurück. Die Olympischen Spiele, bis zum letzten Moment fraglich wegen der Sorge vor Zika, Terror und Transportproblemen, gehen bescheiden."

MARCA: "Danke, Rio, für wunderbare Spiele!"

SÜDAFRIKA

THE STAR: "Sturm, Stolz, Melancholie. Brasilien atmet auf: Es hat die ersten Spiele in Südamerika gestemmt bekommen, wenn auch bei weitem nicht perfekt."
    
USA

NEW YORK TIMES: "Rio ist nach den Spielen verändert, wenn nicht sogar neu geboren. Es gab Probleme, ja, aber, die Kritik beiseite gelassen: Der Hafen ist wiederbelebt, es gibt eine neue U-Bahn-Linie, es gibt viele Projekte, die schon lange auf der Wunschliste der Stadtplaner gestanden hatten. Der triumphal gesetzte Meilenstein für den Aufstieg einer neuen Supermacht, wie es einst geplant worden war, wurde es verständlicherweise nicht."

WASHINGTON POST: "Rios Probleme wurden übermalt, gelöst wurde keines von ihnen. Die Frage, auf die es erst in Monaten oder Jahren eine Antwort geben wird, lautet: Hat die Olympische Bewegung dieser rezessionsgeplagten Stadt mehr genommen als gegeben?"

LA TIMES: "Es gab historische Leistungen, aber auch Pannen und Überfälle. Das IOC hat mit der erstmaligen Vergabe nach Südamerika gezockt. Am Ende war nicht alles schlecht."

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