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Sabine Spitz zog sich vor zwei Wochen bei einem Sturz in Kanada eine Knieverletzung zu © Getty Images

Trotz ihrer Knieverletzung plant Mountainbikerin Sabine Spitz am Samstag (17.30 Uhr MESZ) in Rio de Janeiro ihren fünften Olympia-Start im Cross-Country-Rennen.

"Mental hat mich das noch stärker gemacht. Ich möchte unbedingt fahren", sagte die 44-jährige Olympiasiegerin von Peking am Donnerstag nach einer weiteren Untersuchung.

Spitz laboriert an einer bakteriellen Infektion im linken Knie, am Donnerstag trainierte sie erstmals auf dem Kurs in Deodoro. "Die Entzündungswerte sind deutlich besser geworden", sagte Patrick Moster, Sportdirektor des Bundes Deutscher Radfahrer (BDR), nach einem Gespräch mit den behandelnden Ärzten.

Am Samstag hatte sich Spitz einem kleinen Eingriff unterzogen, dabei wurde totes Gewebe auf der Kniescheibe entfernt. So sollte der Heilungsprozess beschleunigt werden, was offenbar gelungen ist. Bis zum Mittwoch hatte Spitz nur sehr eingeschränkt trainieren können.

"Es ist, als ob du an einer roten Ampel stehst und hoffst, dass es endlich weitergeht", sagte Spitz, die bei Olympia schon einen kompletten Medaillensatz gewonnen hat. 2004 in Athen holte sie Bronze, 2008 Gold und 2012 in London Silber. 

Spitz (Murg-Niederdorf) war vor etwa zwei Wochen im Training vor dem Weltcuprennen im kanadischen Mont-Sainte-Anne gestürzt und hatte sich dabei eine tiefe Schnittwunde am Knie zugezogen.

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