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Usain Bolt versucht sich in beeindruckender Manier als Speerwerfer © twitter.com/@FranckBALLANGER

Das sportliche Talent beschränkt sich bei Megastar Usain Bolt nicht auf den Sprint. Mit einem Speerwurf in Rio kratzt er sogar an den Marken zweier deutscher Finalistinnen.

Usain Bolt ist der unbestrittene König der Leichtathletik.

Das Talent des neunmaligen Olympiasiegers aus Jamaika beschränkt sich aber offenbar längst nicht nur auf den Sprint.

Vor dem letzten Tag der olympischen Leichtathletik-Wettkämpfe von Rio de Janeiro zeigte Bolt, dass er auch mit dem Speer richtig gut umgehen kann.

Auf beachtliche 56 Meter brachte er es bei einem Versuch im fast menschenleeren Olympiastadion und wurde dabei gefilmt. Das Video wurde sofort zum Renner in sämtlichen sozialen Netzwerken.

Mit einem breiten Grinsen animierte er die Ordner und Betreuer ihn rhythmisch anzufeuern und feierte danach seinen Wurf in der technisch extrem anspruchsvollen Disziplin.

Mit seiner Weite hätte Bolt natürlich den deutschen Olympiasieger Thomas Röhler (90,30m) nicht gefährden können, im Zehnkampf wäre der Superstar aber bei weitem nicht Letzter geworden.

Tatsächlich warfen die beiden deutschen Spezialistinnen im Finale der Frauen, Christin Hussong (57,70m) und Linda Stahl (59,71m), kaum weiter - mit dem Frauen-Speer.

Jung genug wäre der 30-Jährige für eine neue Herausforderung in jedem Fall.

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