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Brasiliens Präsident Michel Temer steht im Kreuzfeuer der Kritik © Getty Images

Zur Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in Rio werden Proteste gegen den Interimspräsidenten Michel Temer erwartet. Die Macher wollen dies durch Maßnahmen vermeiden.

Rund um die Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in Rio de Janeiro werden politische Proteste erwartet. Während der Zeremonie im Maracana-Stadion am Freitagabend soll gegen den unpopulären Interimspräsidenten Michel Temer demonstriert werden. 

Temer selbst rechnet damit, dass er bei seiner kurzen Ansprache zur Eröffnung massiv ausgebuht wird.

Deshalb soll Temer nur ganz kurz reden und danach die Musik aufgedreht werden, um die Buh-Rufe zu übertönen. Das berichten brasilianische Medien.

Die Sicherheitsbehörden gehen derweil von sieben Kundgebungen im Stadtgebiet von Rio mit etwa 15.000 Demonstranten aus.

Neben der Copacabana soll vor allem die Umgebung rund um das stark abgesicherte Maracana Schauplatz der Proteste werden.

Die Macher der Eröffnungsfeier erwarten hingegen eine "coole Show", wie der künstlerische Leiter und berühmte brasilianische Regisseur Fernando Meirelles am Donnerstag sagte.

Während des rund dreistündigen Spektakels soll Brasiliens Liebe zum Leben, zur Musik und zum Tanz gefeiert werden, aber auch Probleme wie der Klimawandel angesprochen werden. "Wir müssen aufhören, unsere Heimat, den Planeten, zu attackieren", sagte Meirelles.

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