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GYMNASTICS-OLY-2016-RIO
Sophie Scheder erhielt viele Punkte für ihre Stufenbarrenübung © Getty Images

Die deutschen Kunstturnerinnen dürfen bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro auf den Einzug in das Teamfinale hoffen.

Das Quintett des Deutschen Turner-Bundes (DTB) um die deutsche Mehrkampf-Meisterin Sophie Scheder (Chemnitz) belegt nach drei von fünf Durchgängen mit 173,263 Punkten den fünften Rang, die besten acht Riegen nehmen an der Medaillenentscheidung am Dienstag (21 Uhr) teil.

Ziemlich sicher werden Olympiasieger USA und Kanada noch an Deutschland vorbeiziehen. Ob aber auch die Teams aus den Niederlanden und Japan die DTB-Riege überholen werden, ist keinesfalls garantiert.

Wegen der großen Dichte, neben Scheder zählen auch Elisabeth Seitz (Stuttgart) und Pauline Schäfer (Chemnitz) zu den Leistungsträgerinnen, hatten die DTB-Asse den Finaleinzug angepeilt.

"Sie haben das super gemacht. Die Mädels waren bereit und richtig heiß auf den Wettkampf", sagte Bundestrainerin Ulla Koch. Elisabeth Seitz (Stuttgart) ergänzte zufrieden: "Alle waren fokussiert und locker. Es hat Riesenspaß gemacht." 

Seitz und Scheder gut am Stufenbarren

Noch größer als mit dem Team waren die Hoffnungen der besten Deutschen, als Einzelkämpferinnen in die Entscheidungen um die Medaillen eingreifen zu können.

Seitz und Scheder lagen nach dem dritten Durchlauf im Mehrkampf auf den Plätzen fünf und 14, am Stufenbarren gehörten sie als Dritte und Vierte gar zur Spitzengruppe. Pauline Schäfer, die nur an drei Geräten turnte und bei der WM im vergangenen Jahr am Schwebebalken Bronze gewonnen hatte, belegte am einstigen "Zitterbalken" zwischenzeitlich den achten Rang.

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