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Alexander Schukow ist Chef des russischen Organisationskomitees
Alexander Schukow ist Chef des russischen Organisationskomitees © Getty Images

Russlands OK-Chef Alexander Schukow äußert nach der ersten Medaille für sein Land in Rio Genugtuung. Für die Kritiker hat er nur Spott übrig.

Russlands OK-Chef Alexander Schukow hat nach der ersten Goldmedaille der Doping-Skandalnation in Rio durch Judoka Beslan Mudarow seine tiefe Genugtuung geäußert und die Kritiker am russischen Olympiastart verspottet.

"Das ist unsere Antwort an all diese Missgünstigen", sagte Schukow der Nachrichtenagentur TASS: "Was ist nicht alles gesagt worden: Dass nur 40 Russen in Rio starten werden, dass die russische Relegation bei der Eröffungsfeier kühl empfangen werde. All dies waren Märchen dieser Missgünstigen."

Laut Schukow würden sich die russischen Sportler in Rio sehr wohl fühlen und von den Kontrahenten aus anderen Ländern sehr freundlich behandelt.

"Ich bin mit unseren Athleten bei der Eröffnungsfeier einmarschiert. Jeder hat uns warmherzig begrüßt, die Athleten haben ein gutes Verhältnis zueinander", sagte der ROC-Präsident.

Judoka Mudarow, ein erklärter Favorit von Staatspräsident Wladimir Putin, hatte am Samstag Gold in der Klasse bis 60 kg geholt und den Russen damit das erste Edelmetall in Rio beschert.

"Judo ist alles, was wir haben. Alles ist möglich, wenn jemand es wirklich will. Ich hoffe, sein Erfolg inspiriert das gesamte Team", sagte Russlands Sportminister Witali Mutko.

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