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SWIMMING-OLY-2016-RIO
Michael Phelps gewann am Sonntag seine 23. Medaille bei Olympischen Spielen © Getty Images

Rekord-Schwimmer Michael Phlepls erreicht auf seiner Lieblingsstrecke problemlos das Halbfinale. Mit Annika Bruhn scheidet eine weitere DSV-Schwimmerin früh aus.

Superstar Michael Phelps hat sich 14 Stunden nach seinem 19. Olympiasieg im ersten Einzelrennen noch ein wenig geschont.

Auf seiner Lieblingsstrecke über 200 m Schmetterling begnügte sich der 31-Jährige im Vorlauf mit Platz fünf. Am späten Sonntagabend hatte der Rekord-Olympiasieger mit der amerikanischen 4x100-m-Freistilstaffel sein erstes Gold in Rio gewonnen - die 23. olympische Medaille seiner Karriere.

Sein Rivale Chad le Clos (Südafrika), der ihm in London vor vier Jahren den Sieg vor der Nase weggeschnappt hatte, war 16 Hunderstelsekunden schneller.

Bruhn scheitert trotz Bestzeit

Freistilschwimmerin Annika Bruhn ist dagegen wie erwartet bereits im Vorlauf ausgeschieden. Die deutsche Meisterin aus Saarbrücken scheiterte trotz persönlicher Bestzeit in 1:58,48 Minuten als 20. über 200 m.

Damit verpassten elf der ersten zwölf Einzelstarter des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) die Endläufe. Einzig Weltrekordler Paul Biedermann zog über 200 m Freistil ins olympische Finale ein.

Zumindest ins Halbfinale schaffte es Alexandra Wenk über 200 m Lagen. Die deutsche Rekordhalterin aus München, die über 100 m Schmetterling als 22. bitter enttäuscht hatte, verfehlte ihre Bestzeit zwar um über eine Sekunde. Sie schwamm in 2:12,46 Minuten aber als 13. in die nächste Runde.

"Das war gut fürs Reinkommen. Ich hätte noch zwei Sekunden schneller schwimmen müssen, um weiterzukommen", sagte die 23-Jährige: "Aber man muss auch Realist bleiben." Die WM-Dritte 2015 mit der Mixed-Lagenstaffel blieb sieben Hundertstel unter ihrer bisherigen Bestmarke von 2015, für das Halbfinale reichte es dennoch nicht.

Damit war sie erst die Dritte im deutschen Team, die im olympischen Becken so schnell war wie nie zuvor. Jacob Heidtmann (Elmshorn) hatte über 400 m Lagen in deutscher Rekordzeit angeschlagen, wurde danach aber disqualifiziert. Sarah Köhler (Frankfurt/Main) überzeugte trotz ihres Ausscheidens im Vorlauf über 400 m Freistil.

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