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Judo - Olympics: Day 5
Laura Vargas Koch (links) holte in Rio die einzige Medaille für den deutschen Judo-Bund © Getty Images

Judo-Präsident Peter Frese fordert in der Diskussion um die Sportförderung die heimische Wirtschaft zum Handeln auf. Er mahnt einen sinnvollen Einsatz der Gelder an.

 In der Debatte nach mehr Förderung für den deutschen Spitzensport sieht Präsident Peter Frese vom Deutschen Judo-Bund (DJB) die Wirtschaft in der Pflicht.

"Die starken deutschen Firmen sollen individuell mehr Sportler fördern", sagte Frese der Rheinischen Post (Samstagsausgabe) und ergänzte: "Wir möchten nicht einfach mehr Geld, sondern Geld, um es sinnvoll in den Sport zu investieren. Wir wollen hierzu auch die sportfachliche Einschätzung des Deutschen Olympischen Sportbundes berücksichtigt wissen."

Von den 13 deutschen Olympia-Judoka in Rio de Janeiro hatte einzig Laura Vargas Koch in der Klasse bis 70 kg mit Bronze eine Medaille gewonnen. Für die erfolgsverwöhnten Kämpfer war das im Vergleich zu vergangenen Spielen ein ernüchterndes Ergebnis.

Sogar gänzlich ohne Edelmetall blieben in Rio die deutschen Beckenschwimmer. Danach hatte Schwimm-Bundestrainer Henning Lambertz die Diskussion über mehr Fördergelder entfacht. "Wenn wir jetzt nicht richtig investieren, können wir es sofort sein lassen. Dann können wir den Sack zumachen. Das war's dann mit dem Schwimmen", sagte Lambertz.

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