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Inna Traschukowa will den Verbandspräsidenten der russischen Ringer verklagen © Getty Images

Im russischen Ring-Sport eskaliert ein handfester Skandal: Inna Traschukowa gibt an, von dem Verbandschef geschlagen worden zu sein und setzt sich rechtlich zur Wehr.

Im russischen Ringer-Verband eskaliert ein handfester Skandal: Die Olympia-Vierte Inna Traschukowa ist nach eigenen Angaben nach ihrem Wettkampf bei den Sommerspielen in Rio de Janeiro von Verbandspräsident Michail Mamiaschwili geschlagen worden und bereitet eine Klage gegen den Funktionär vor.

Das gab ihr Anwalt Siraschutdin Atajew am Montag bekannt.
"Sie ist der Ansicht, dass Herr Mamiaschwili ihre Ehre und Würde verletzt hat. Sie bittet darum, dass rechtliche Maßnahmen gegen ihn ergriffen werden", sagte Atajew. Nachdem Freistil-Ringerin Traschukowa in der Klasse bis 63 kg ihr Duell um Bronze gegen die Polin Monika Ewa Michalik verloren hatte, soll Mamiaschwili sie in Anwesenheit ihrer Teamkollegen und von Mitgliedern anderer Delegationen zweimal ins Gesicht geschlagen haben.
Russlands Sportminister Witali Mutko kritisierte den Vorfall im Gespärch mit dem russischen Sender MatchTV. "Ich bin damit nicht einverstanden. Vielleicht ist er emotional, aber das kann er nicht tun. Ich unterstütze die Athletin", sagte Mutko, der den Verbandsboss zugleich aber auch verteidigte: "Ich respektiere Michail Mamiaschwili, er hat den Verband wirklich verbessert."

In russischen Sportkreisen gilt es als sicher, dass der Kreml-nahe Mamiaschwili keine Sanktionen zu befürchten hat.

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