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SWIMMING-OLY-2016-RIO
Joanna Maranhao wehrt sich gegen die üblen Beschimpfungen im Internet © Getty Images

Die Brasilianerin Joanna Maranhao wird nach dem Aus bei Olympia über Facebook und Twitter übel beschimpft. Die Schwimmerin schaltet die Polizei ein.

Die brasilianische Schwimmerin Joanna Maranhao sieht sich nach ihrem Aus bei den Olympischen Spielen in ihrem Heimatland einem gnadenlosen Shitstorm ausgesetzt.

Nach teilweise übelsten Beleidigungen auf ihrem Twitter- und Facebook-Account hat die 29-Jährige am Freitag Anzeige bei der für Internet-Kriminalität zuständigen Polizei-Behörde in Rio de Janeiro gestellt.

"Wenn die Kritik Richtung Aggression, Richtung Gewalt geht, muss man die Justiz einschalten, und das tun wir jetzt", erklärte die Schwimmerin, die in über 200 und 400 m Lagen sowie 200 m Schmetterling die Endläufe verpasst hatte.

Über 250 Kommentare wurden der Polizei übergeben. "Es kann nicht sein, dass jemand dir wünscht, vergewaltigt zu werden oder zu sterben", hatte Maranhao schon am Dienstag nach ihrem letzten Olympiastart unter Tränen geklagt.

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