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Im Rio färbt sich ein zweites Becken grün. Die Verantwortlichen schließen eine Gesundheitsgefährdung aus, doch einige Wasserballer klagen über Schmerzen.

Das Ekelwasser ist bei den Olympischen Spielen in Rio weiterhin präsent. Nachdem das Rätsel um die Färbung gelöst wurde, hat sich nun auch das zweite Becken im olympischen Wassersportstadion, wo die Wasserballer und Synchronschwimmer ihre Wettkämpfe austragen, grün gefärbt.

Die Veränderungen im Springerbecken sollen offiziellen Angaben zufolge keine gesundheitsgefährdende Wirkung haben. Im Gegensatz dazu scheinen die neusten Entwicklungen Probleme für den menschlichen Körper hervorzurufen. Denn einige Wasserballer klagten über brennende Augen.

"Meine Augen schmerzen von dem Wasser, das ist nicht gut", beschwerte sich Ungarns Gergo Zalanki nach dem 8:8 gegen Griechenland.

Sein US-amerikanischer Sportarten-Kollege Tony Azevedo sagte: "Das sind die Olympischen Spiele, und sie tun so viel Chlor ins Wasser, dass wir nichts sehen können. Das kann nicht sein."

Laut Medienberichten haben die Verantwortlichen das Wasser mit zusätzlichem Chlor versetzt, um die Probleme zu beheben. Der Sprecher des Organisationskomitees, Mario Andrada, hatte gesagt, dass das Wasser "überhaupt keine Gesundheitsgefahr" darstelle.

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