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Rome 2024 Committee Unveils Summer Olympic Bid
Die Olympia-Bewerbung von Rom für 2014 ist so gut wie sicher © Getty Images

Die Stadt Rom unterstützt die Bewerbung um die Olympischen Spiele 2024 nicht. Der Präsident des CONI schämt sich und schießt gegen die Bürgermeisterin. 3 Bewerber bleiben.

Die Stadt Rom wird die Bewerbung um die Olympischen Spiele 2024 nicht unterstützen. Dies erklärte die neue Bürgermeisterin Virginia Raggi am Mittwochnachmittag auf einer Pressekonferenz.

Damit gilt das Scheitern der italienischen Bewerbung als sicher, mit dem Vollzug durch das Nationale Olympische Komitee CONI wird in Kürze gerechnet. Der Schritt kommt nicht mehr überraschend, da sich das Stadtoberhaupt Raggi seit Monaten gegen die zweiten Sommerspiele in der italienischen Hauptstadt nach 1960 ausgesprochen hat. 

Italiens Nationales Olympisches Komitee (CONI) kritisierte Raggi nach der Entscheidung gegen eine Unterstützung der Olympia-Bewerbung 2024 scharf.

"Raggis Nein ist für ganz Italien peinlich, da die Prozedur für die Bewerbung bereits in die Wege geleitet worden ist", sagte CONI-Präsident Giovanni Malagò am Mittwochabend: "Hamburg und Boston hatten wenigstens auf die Kandidatur verzichtet." 

"Volle Transparenz beim IOC"

Offiziell zurückziehen wollte das CONI die Kandidatur Roms allerdings zunächst nicht. "Wir machen weiter, bis es ein offizielles Nein gibt", sagte Malagò. Dies gilt allerdings nur noch als Formalität. Raggi hatte am Nachmittag eine Austragung der Sommerspiele angesichts der finanziellen Situation der Stadt als "unverantwortlich" bezeichnet und eine Unterstützung ausgeschlossen.  

Malago kritisierte diesen Beschluss. Seitdem Thomas Bach die Führung des IOC übernommen habe, herrsche bei den Ausgaben für die Olympischen Spiele volle Transparenz, sagte er. Im Vergleich zu den kostspieligen Winterspielen 2014 in Sotschi sei lediglich ein Zehntel des finanziellen Aufwandes veranschlagt worden. "Die Olympischen Spiele wären eine großartige Chance für die italienische Hauptstadt gewesen", so Malago.

Ende 2015 hatte bereits Hamburg nach einem negativen Bürgervotum seine Bemühungen um die Austragung der Spiele in acht Jahren einstellen müssen.

Als Bewerber bleiben nun die Favoriten Los Angeles und Paris sowie Budapest übrig. Die Entscheidung über den Ausrichter fällt im September 2017 in Lima. 

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