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Matteo Renzi will Italiens Sportstätten modernisieren © Getty Images

Nach dem Aus für Roms Bewerbung für die Olympischen Sommerspiele 2024 hat der italienische Ministerpräsident Matteo Renzi einen großangelegten Plan zur Aufwertung der Sportstätten des Landes vorgestellt.

Die Regierung will insgesamt 100 Millionen Euro für 183 Sportanlagen, die das Nationale Olympische Komitee (Coni) ausgewählt hat, locker machen. "Sport ist ein Wert dieses Landes, und diese Regierung tut das Mögliche, um ihn zu fördern", sagte Renzi.

Der Premier sparte nicht mit Kritik an Roms Stadtrat, der vor zwei Wochen gegen die Olympia-Bewerbung gestimmt hatte und damit einem Antrag von Bürgermeisterin Virginia Raggi gefolgt war. "Für die Olympischen Spiele 2024 lag Rom vorne, die Kurzsichtigkeit hat gesiegt. Italien ist seines olympischen Traums beraubt worden", sagte Renzi.

Dabei attackierte er auch die im Juni gewählte Bürgermeisterin Raggi, die sich hartnäckig gegen Roms Olympia-Kandidatur gewehrt hatte. "Wenn sie mit Geldforderungen zu mir kommt, schicke ich sie direkt zu (IOC-Präsidenten Thomas) Bach", so Renzi.

Verbliebene Bewerber für die Ausrichtung der Spiele 2024 sind Paris, Los Angeles und Budapest. Das IOC entscheidet im September 2017 in Lima über den Gastgeber.

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