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Bernd Neuendorf (M.) wurde in Rio Opfer eines bewaffneten Raubüberfalls © Getty Images

Ein deutscher Politiker wird bei den Paralympics in Rio Opfer eines bewaffneten Raubüberfalls. Bernd Neuendorf und seine drei Begleiter werden mit einem Messer bedroht.

Staatssekretär Bernd Neuendorf ist am Rande der Paralympics in Rio de Janeiro an der Copacabana einem bewaffneten Raubüberfall zum Opfer gefallen.

Karl Quade, Chef de Mission des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS), bestätigte am Samstag den Vorfall.

Neuendorf (55), Staatssekretär im Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, und seine drei Begleiter sollen demnach in den Abendstunden von einem mit einem Messer bewaffneten Mann bedroht und zur Herausgabe der Wertgegenstände aufgefordert worden sein.

Angeblich wurde Neuendorf dabei auch seine Paralympics-Akkreditierung geraubt. Es wurde Anzeige bei der Polizei gestellt.

Der SPD-Politiker ist auf Einladung des Internationalen Paralymischen Komitees IPC in Brasilien und besucht in Rio verschiedene Wettkämpfe. Neuendorf soll nach Informationen der Bild in Begleitung von Martin Wonik, Geschäftsführer des Landessportbundes (LSB) Nordrhein-Westfalen, LSB-Vizepräsidentin Gisela Hinnemann und einem Ministeriums-Mitarbeiter an der Copacabana unterwegs gewesen sein.

Quade hat deshalb auch die Athleten noch einmal aufgefordert, vorsichtig zu sein. "Alle, die sich außerhalb der Zonen bewegen, sollen sich bei unserem Sicherheitsbeamten melden. Ich hoffe, dass sich alle daran halten", sagte Quade und sprach von einem "dringenden Hinweis. Die Sportler sind weiterhin freie Bürger, aber das hier ist kein Kindergeburtstag, mit so etwas muss man rechnen. Ich hoffe, dass es bei der Mannschaft nicht passiert."

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