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Ibrahim al-Hussein (r.) wird eine große Ehre zuteil © Getty Images

Ibrahim Al-Hussein und Tatjana McFadden gewinnen die begehrteste Auszeichnung der Paralympics. Der Flüchtling und die Russin verweisen 4 andere Athleten auf die Plätze.

Dem syrischen Flüchtling Ibrahim Al-Hussein und der in Russland geborenen Leichtathletin Tatjana McFadden sind in Rio de Janeiro die begehrtesten Auszeichnungen der Paralympics zuteil geworden.

Der für das zweiköpfige Flüchtlingsteam startende Al-Hussein, der inzwischen in Griechenland lebt, und die in Brasilien mit dem vierten Gold dekorierte US-Rollstuhlsprinterin McFadden gewannen die Whan-Youn-Dai-Overcome-Medaille.

Das Internationale Paralympische Komitee (IPC) suchte die beiden aus einer Shortlist von sechs Sportlern aus. McFaddens Auszeichnung ehrt kurioserweise auch die komplett von den Paralympics ausgeschlossenen Russen: Denn die 27-Jährige ist gebürtige Russin, wuchs in einem Waisenhaus von St. Petersburg auf, ehe sie von einer Familie in den USA adoptiert wurde.

Die nach einer südkoreanischen Ärztin benannte Auszeichnung erhalten nach den Spielen der Athlet und die Athletin, die den Geist des Behindertensports am besten transportieren und sich in außerordentlichem Maße sozial engagieren.

Einziger deutscher Gewinner der Medaille bei Sommerspielen war 2004 in Athen Tischtennis-Spieler Rainer Schmidt, der aktuell während der laufenden Wettbewerbe im Deutschen Haus die deutschen Medaillengewinner der Spiele von Rio auf der Bühne interviewt.

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