vergrößernverkleinern
Manuel Neuer in Wolfsburg
Manuel Neuer muss in Wolfsburg öfter eingreifen als ihm lieb ist © imago

Der Torwart des FC Bayern kann sich beim VfL Wolfsburg nicht über mangelnde Beschäftigung beschweren. Werders Bilanz wird immer düsterer. Darmstadt hat Lufthoheit. Daten.

Manuel Neuer konnte sich dieses Mal nicht über mangelnde Beschäftigung beschweren. Der Torwart des FC Bayern musste beim 2:0-Sieg des FC Bayern beim VfL Wolfsburg so viele Torschüsse wie nie zuvor in der laufenden Spielzeit abwehren.

Der deutsche Nationalkeeper parierte alle acht Abschlüsse, die auf seinen Kasten kamen. Bereits nach dem fünften Torschuss in der 40. Minute stand der neue Saison-Höchstwert fest.

Auch die 120,4 Kilometer, die die Bayern abgespult haben, zeugten davon, dass der VfL den Rekordmeister forderte wie kaum ein anderes Team. (Spielplan und Tabelle der Bundesliga)

Statistiak Manuel Neuer
Manuel Neuers Arbeitsnachweis in Wolfsburg © SPORT1

SPORT1 zeigt weitere Datenhighlights der Samstagsspiele:

1. Bayern deklassiert Wolfsburg

Dank des Sieges haben die Münchner nun mit 61 doppelt so viele Punkte wie die Grün-Weißen, die in der vergangenen Saison noch mit "nur" zehn Zählern Rückstand Vizemeister wurden.

Der FCB hat dem VfL zudem einen neuen Vereinsrekord vermiest. Zuvor hatte das Team von Trainer Dieter Hecking in 41 Heimspielen in Folge getroffen, das 42. hätte Klub-Bestwert bedeutet.

2. Alaba knapp hinter Götze

David Alaba feierte in Wolfsburg seinen 100. Bundesliga-Sieg. Damit ist er nach Teamkollege Mario Götze der zweitjüngste Spieler, der diese Marke geknackt hat.

3. Bremen stellt Negativrekord ein

Mit den zwei Gegentreffern beim 2:2 gegen den SV Darmstadt baute der SV Werder Bremen seine Horror-Serie im eigenen Stadion aus und kassierte in jedem der 23 Spiele seit Saisonbeginn mindestens ein Tor.

Damit stellten die Grün-Weißen den Bundesliga-Rekord von Borussia Mönchengladbach aus der Spielzeit 1997/98 ein.

4. Werder und Darmstadt hauen rein

46 Fouls bedeuten Saisonrekord in der laufenden Bundesliga-Spielzeit. Beide Teams langten je 23 Mal unfair hin.

5. Darmstädter Kopfballungeheuer

Aytac Sulu und Sandro Wagner haben in der Saison 2015/16 schon je fünf Mal per Kopf getroffen. Das ist ligaweit die Spitzenposition in dieser Statistik.

Der Innenverteidiger traf bei Werder insgesamt zum sechsten Mal (stets auswärts) und hat damit in den fünf europäischen Topligen so oft wie kein anderer Abwehrspieler eingenetzt.

Aytac Sulu und seine Statistik
Mit 16 Torschüssen schließt Sulu für einen Innenverteidiger auffällig oft ab © SPORT1

6. Hannover beendet Negativ-Lauf

472 Minuten hat es gedauert, dann durften die Hannover-Fans endlich mal wieder jubeln. So lange dauerte es, bis 96 nach seinem letzten Bundesliga-Tor beim 2:1-Sieg beim VfB Stuttgart endlich mal wieder traf.

Trainer Thomas Schaaf bot im Vergleich zum vorherigen Spiel sechs neue Spieler auf, darunter Marius Wolf und Iver Fossum, die ihre Bundesliga-Debüts gaben.

7. Werner so gut wie noch nie

Timo Werner schoss den VfB gegen Hannover mit 1:0 in Führung. Mit seinem fünften Saisontor stellte er einen neuen persönlichen Rekord auf.