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Für den SPORT1-Experten macht ein Einsatz des Neuzugangs des FC Bayern im Hinspiel bei Juventus Turin "keinen Sinn". Der 47-Jährige verrät zudem den Schlüssel zum Sieg.

Für Thomas Strunz ist Serdar Tasci für das Achtelfinal-Hinspiel des FC Bayern bei Juventus Turin am Dienstag (ab 20.15 Uhr im LIVE in unserem Sportradio SPORT1.fm und im TICKER, ab 19.50 Uhr Thema im Bitburger Fantalk im TV auf SPORT1) "überhaupt keine Option".

Ein Einsatz des Winter-Neuzugangs, der beim 3:1 über den SV Darmstadt 98 am Samstag bis zu seiner frühen Auswechslung kurz nach der Pause ein eher durchwachsenes Debüt für die Münchner gefeiert hatte, mache in diesem Spiel "keinen Sinn".

"Im Grunde stellt sich die Mannschaft in der Defensive von selbst auf", erklärte der ehemalige FCB-Profi in der Telekom Spieltaganalyse auf SPORT1.

Der 47-Jährige weiter: "Die Rekonvaleszenten Benatia, Martinez, Boateng und Badstuber sind alle noch nicht wieder spielfähig. Von daher bleibt nur die Formation, die am Wochenende auch gegen Darmstadt gespielt hat. Wobei Kimmich und Alaba es zwar gut gemacht haben, dabei aber auch nicht in der Form geprüft worden sind, wie das eventuell gegen Juve der Fall sein wird."

Außerdem werde Trainer Pep Guardiola im Mittelfeld neben Arturo Vidal wohl Kingsley Coman und Douglas Costa den Vorzug vor Arjen Robben und Franck Ribery geben.

Ausschlaggebend werde sein, das Flügelspiel der "Alten Dame" zu unterbinden: "Juventus wird gefährlich, wenn diagonale Bälle und Flanken aus dem Mittelfeld heraus gespielt werden, so dass die Stürmer Morata und Mandzukic ablegen können auf nachrückende Spieler. Das wird für mich der Schlüssel sein. Wenn die Bayern Juventus nur durch die Mitte angreifen lassen, werden sie keine Probleme bekommen, weil sie da so geschickt und so schnell sind, dass sie das lösen können."