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Hannover 96 v 1. FC Koeln - Bundesliga
Hannover 96 hat von den ersten 13 Heimspielen der Saison elf verloren © Getty Images

In Sachen Heimausbeute unterbietet Schlusslicht Hannover sogar die Katastrophensaison von Tasmania Berlin - und lässt auch einige vereinseigene Negativrekorde purzeln.

Wenn es bei einer Bundesliga-Mannschaft mal so richtig schlecht läuft, hilft eigentlich immer der Blick auf die Katastrophensaison von Tasmania Berlin - und es stellt sich heraus, dass alles noch schlechter sein könnte.

Zumindest einen Negativrekord der Tasmania aus der Saison 1965/66 hat das aktuelle Tabellenschlusslicht Hannover 96 nun aber sogar noch unterboten: Das 0:2 gegen den 1. FC Köln war im 13. Heimspiel der Saison bereits die elfte Niederlage für die Niedersachsen - die Berliner hatten vor 50 Jahren zum selben Zeitpunkt erst zehn Heimpleiten kassiert.

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Auch einige vereinseigene Negativrekorde fielen aus Hannoveraner Sicht am Samstagnachmittag: Die elf Heimniederlagen sind schon jetzt mehr als je zuvor in einer ganzen Saison. Zudem verlor 96 zum ersten Mal in der Bundesliga-Geschichte sechs Heimspiele in Folge, blieb erstmals in vier Heimauftritten in Folge ohne eigenen Torerfolg.

Theoretisch könnte Hannover auch noch die Saisonausbeute an Heimpunkten der Tasmania unterbieten: Die Berliner brachten es einst auf sieben Punkte, 96 steht bei noch vier ausstehenden Partien in der HDI-Arena derzeit bei sechs Zählern.

Zumindest auswärts ist das Team von Trainer Thomas Schaaf im Vergleich aber deutlich besser: Elf Punkte sammelte Hannover in fremden Stadien bisher - Tasmania brachte es 1965/66 auf exakt einen einzigen mickrigen Zähler.