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Ex-Nationalspieler Steffen Freund sieht das Festhalten von Werder Bremen an seinem kritisierten Trainer positiv. Der Spielverlauf gegen Augsburg macht ihm Hoffnung.

Steffen Freund hat das Festhalten von Werder Bremen an Trainer Viktor Skripnik gelobt.

"Man muss ja auch wissen, welcher Trainer auf dem Markt ist. Fünf Spiele vor Ende den Trainer zu wechseln ist einfach falsch", meinte der Ex-Nationalspieler in der Telekom Spieltaganalyse. Die einzige Option sei Jose Mourinho gewesen, meinte Freund scherzhaft.

Auch wenn die 1:2-Niederlage gegen Augsburg ein Schockmoment für Werder war, sah Freund auch positives am Auftritt. So habe Bremen die Partie dominiert und nur vier Torschüsse zugelassen. "Der Spielverlauf ist sehr bitter. Da kann man nicht sagen, dass man jetzt den Trainer wechseln muss", meinte der 46-Jährige.

Sportchef Thomas Eichin hatte nach einem Krisengespräch mit dem Trainer beschlossen, am Ukrainer festhalten zu wollen.

"Ich habe die Situation bewertet und geschaut, wie stark Viktor ist. Wir haben alle das Gefühl, dass er stark genug ist", sagte Eichin: "Wir sehen uns bestätigt, den Weg mit Viktor und seinem Team konsequent weiterzugehen." Gespräche mit anderen Trainern habe er nicht geführt.