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In der Telekom Spieltaganalyse widersprechen die SPORT1-Experten Stefan Schnoor und Steffen Freund der Kriktik an Pep Guardiola.

Nach dem fulminanten Bundesligastart des FC Bayern beim 6:0 gegen Werder Bremen wurden Stimmen laut, der neue FCB-Coach Carlo Ancelotti habe seiner Elf die von Pep Guardiola angelegten taktischen Fesseln abgestreift.

In der Telekom Spieltaganalyse widersprechen die SPORT1-Experten Stefan Schnoor und Steffen Freund jedoch energisch.

"Die Qualität des Bayern-Spiels unter Guardiola war großartig", stellt Freund klar.

Der Europameister von 1996 ist erstaunt, "dass man das jetzt alles so schnell vergisst und Carlo Ancelotti der Heilsbringer sein soll. Wenn man drei Mal das Champions-League-Halbfinale erreicht, zwei Mal das Double holt und jedes Mal Meister wird - das ist nicht so schlecht, denke ich."

Unterstützung erhält Freund von Schnoor. "Dass man sagt, die Bayern würden jetzt einen ganz anderen Fußball spielen - das ist nicht der Fall." Vielleicht könne man "nach fünf, sechs Spielen mal ein Fazit ziehen, was sich geändert hat", so der ehemalige HSV-Profi. "Aber jetzt noch nicht. Und Werder Bremen war auch kein Maßstab."

Einen kleinen Unterschied hat Schnoor aber doch bereits festgestellt "Die Bayern pressen nicht immer, lassen sich auch mal fallen und den Gegner kommen. Das ist, was Ancelotti geändert hat."