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Daniel Negreanu (M.) gewann schon über 30 Millionen Dollar bei Live-Turnieren
Daniel Negreanu (M.) gewann schon über 30 Millionen Dollar bei Live-Turnieren © Twitter / @PokerStarsBlog

Beim Main Event der World Series of Poker nimmt ein Superstar den anderen aus dem Turnier. Noch einige Deutsche können sich Hoffnungen auf das Mega-Preisgeld machen.

An Tag 4 des Main Events sind bei der World Series of Poker zwei der größten Stars der Pokerwelt aufeinandergeprallt.

Daniel Negreanu, Nummer eins der All Time Money List, nahm Rekordweltmeister Phil Hellmuth aus dem Turnier in Las Vegas.

Der Kanadier und der US-Amerikaner wurden an den selben TV-Tisch gelost und nach knapp einer Stunde war es dann soweit: Vor dem Flop kam es zum All-In, Hellmuth zeigte ein Paar Damen, doch Negreanu traf mit Ass-König gleich am Flop einen König und gewann damit die Hand.

Noch 237 Spieler im Turnier

Hellmuth beendete das Turnier auf Platz 417 und gab danach noch sichtlich genervt Interviews.

Negreanu twitterte danach: "Bittersüß! Habe gerade meinen Kumpel Phil Hellmuth rausgenommen. Es macht immer Spaß, mit ihm zu spielen."

Beim 10.000 Dollar No-Limit Hold'em Main Event wurde derweil am vierten Tag das Feld von 661 auf noch verbleibende 237 Spieler reduziert, Negreanu liegt aktuell auf Platz 32.

Acht Deutsche im Rennen

Insgesamt 6420 Spieler hatten sich zu Beginn für das Turnier angemeldet, was bei einem Buy-In von 10.000 Dollar pro Spieler einen Preisgeldpool von mehr als 60 Millionen Dollar ergab. Genau 60.348.000 Dollar an Preisgeldern werden verteilt.

Dem Sieger, der erst nach Austragung des Final Table im November feststehen wird, winken 7.680.021 Dollar.

Chipleader ist aktuell der US-Amerikaner Joseph Mckeehen.

Hoffnungen auf den Triumph können sich auch noch acht deutsche Spieler machen. Bester Deutscher ist derzeit Kilian Kramer auf Rang zwölf.

Der dreimalige Weltmeister George Danzer schied dagegen aus und beendete das Main Event auf Platz 280.

Die Top Ten nach Tag 4 im Überblick:
1. Joseph Mckeehen (USA)
2. Upeshka De Silva (USA)
3. Erasmus Morfe (USA)
4. Brian Hastings (USA)
5. Thomas Cannuli (USA)
6. Charles Chattha (Großbritannien)
7. Jewook Oh (USA)
8. Jay Sharon (USA)
9. Jake Toole (USA)
10. Mozheng Guan (USA)

Die verbleibenden Deutschen im Überblick:
12. Kilian Kramer
34. Alexander Turyansky
42. Anton Morgenstern
63. Hans Joachim Hein
110. Alexander Debus
121. Eugen Fritzler
180. Fedor Holz
191. Jan Eric Schwippert

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