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Joe McKeehen (M.) gewann 7,6 Millionen Dollar im Allen-Iverson-Trikot
Joe McKeehen (M.) gewann 7,6 Millionen Dollar im Allen-Iverson-Trikot © dpa Picture Alliance

Der 24-jährige US-Amerikaner Joe McKeehen krönt sich beim Main Event der World Series of Poker zum Weltmeister. Er wird im Basketball-Trikot zum Multimillionär.

Joe McKeehen hat das Main Event der World Series of Poker gewonnen.

Der 24-jährige US-Amerikaner kann sich damit Weltmeister nennen, gewann das goldene und mit Diamanten besetzte Weltmeister-Armband der WSOP und vor allem den größten Pott, den es im Jahr 2015 zu gewinnen gab: 7,68 Millionen Dollar strich McKeehen für seinen Triumph im Rio Casino in Las Vegas ein.

Erstes Armband der Karriere

McKeehen ist damit der 40. Sieger der seit 1970 ausgespielten Weltmeisterschaft. Nur vier Spieler haben das Turnier mehr als einmal gewonnen. Für McKeehen ist es sein erstes Bracelet bei einem WSOP-Event überhaupt.

"Das ist mit Sicherheit das Größte, das man in diesem Spiel erreichen kann. Ich habe es immer noch nicht ganz realisiert. Das kommt bestimmt noch", freute sich McKeehen nach seinem Sieg.

Beim prestigeträchtigsten Turnier der Pokerwelt dominierte er den Finaltisch. Im Heads-Up setzte sich McKeehen bekleidet mit einem Trikot von NBA-Legende Allen Iverson gegen seinen Landsmann Joshua Beckley durch. 

Für Platz zwei kann Beckley sich noch mit 4,47 Millionen Dollar trösten. Auf Platz drei landete ebenfalls ein US-Amerikaner: Neil Blumenfield strich 3,39 Millionen Dollar ein.

1,2 Millionen für "Poker-Opa" Neuville

Mit Platz vier musste sich der sicherlich am besten angezogene Spieler zufrieden geben. Der US-Amerikaner Max Steinberg saß jeden Tag mit einem anderen Designeranzug am Finaltisch und auch seine große Entourage unter den Zuschauern machte sich dem Anlass entsprechend schick. Mit einem Preisgeld von 2.615.361 Dollar wird sich Steinberg noch den ein oder anderen weiteren feinen Zwirn leisten können.

Der älteste Spieler am Finaltisch beendete das Turnier auf Platz sieben: Der 72-jährige Pierre Neuville aus Belgien räumte dafür 1.203.293 Dollar ab.

Deutscher verpasst November Nine

Insgesamt 6420 Spieler hatten sich im Juli zum Main Event angemeldet und bezahlten ein Buy-In von 10.000 Dollar.

Ein Deutscher hatte den Final Table nur ganz knapp verpasst. Alexander Turyansky beendete das Turnier auf Platz zehn und schied damit als letzter Spieler vor den sogenannten November Nine aus, die den Sieger traditionell erst im November ausspielen.

Turyansky, der ursprünglich aus Saarbrücken kommt, nun aber in Florida lebt, kassierte ein Preisgeld in Höhe von 756.897 Dollar.

Die Preisgelder der November Nine im Überblick:

1. Joe McKeehen (USA) 7.683.346 Dollar

2. Joshua Beckley (USA) 4.470.896 Dollar

3. Neil Blumenfield (USA) 3.398.298 Dollar

4. Max Steinberg (USA) 2.615.361 Dollar

5. Ofer Zvi Stern (Israel) 1.911.423 Dollar

6. Tom Cannuli (USA) 1.426.283 Dollar

7. Pierre Neuville (Belgien) 1.203.293 Dollar

8. Federico Butteroni (Italien) 1.097.056 Dollar

9. Patrick Chan (USA) 1.001.020 Dollar

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