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John Degenkolb fährt seit 2012 für "Team Giant-Shimano"

Radprofi John Degenkolb musste sich nach seiner großartigen Vorstellung bei der Spanien-Rundfahrt im heimischen Frankfurt ins Krankenhaus begeben.

Beim 25-Jährigen aus Gera war ein Lymphknoten in der Leistengegend auf Tischtennisballgröße angeschwollen.

"Zum Schluss konnte ich vor Schmerzen kaum laufen", schrieb Degenkolb bei Facebook, "eine der Schürfwunden war tiefer, als wir dachten und zudem noch verdreckt. In Kombination mit der Belastung bei der Vuelta hat sich unter der bereits verheilten Haut eine Entzündung gebildet."

Degenkolb hatte sich bei der Vuelta in glänzender Form präsentiert. Er gewann vier Etappen und holte sich bei der letzten der drei großen Rundfahrten des Jahres nach dem Giro d'Italia und der Tour de France auch die Punktewertung. Am Ende aber verließen ihn die Kräfte.

"Ich habe mich noch über die letzte Etappe gequält, um das Trikot nicht zu verlieren. In der Nacht bekam ich dann noch Schüttelfrost und Fieber", teilte Degenkolb mit, "nach meinem Rückflug bin ich zum Arzt gegangen. Er hat mich direkt ins Krankenhaus einweisen lassen, wo ich Antibiotika per Infusion bekommen habe. Ich muss jetzt noch ein paar Tage zur Beobachtung hier bleiben, werde aber mein Ziel, die WM, im Auge behalten."

Und dieses Ziel ist offenbar nicht in Gefahr: "Die Ärzte bescheinigen mit einen guten Heilungsprozess", sagte der 25 Jahre alte Degenkolb auf Nachfrage von SPORT1.

Degenkolb spricht via Facebook zu seinen Fans:

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