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John Degenkolb droht der WM-Ausfall

Die Entscheidung über eine WM-Teilnahme von Radprofi John Degenkolb wird spätestens am Montag fallen. Der Hoffnungsträger des Bundes Deutscher Radfahrer (BDR) für die Titelkämpfe im nordspanischen Ponferrada (21. bis 28. September) muss wegen einer Infektion in der Leistengegend noch bis Samstagvormittag in einer Frankfurter Klinik bleiben.

"Es sieht so aus, dass er dann raus kann", sagte sein Manager Jörg Werner.

Zunächst war davon auszugehen, dass Degenkolb die WM-Teilnahme absagen muss, wenn er über den Freitag hinaus im Krankenhaus behandelt wird.

"Ob er am Freitagnachmittag oder Samstagvormittag entlassen wird, spielt keine große Rolle", sagte Werner: "Wenn alles klappt, soll er noch am Samstag eine Stunde leicht trainieren und wenn möglich am Sonntag zwei. Am Montag gibt es dann eine Nachkontrolle."

Fällt diese positiv aus, wird Degenkolb am Mittwoch nach Spanien reisen und dort am Donnerstag einen Belastungstest absolvieren. Der 25-Jährige soll beim Straßenrennen zum Abschluss der Titelkämpfe um eine Top-Platzierung fahren, auf dem Papier zählt er zum erweiterten Kreis der Podiumsanwärter.

Nach dem Ende der Vuelta, bei der der Giant-Shimano-Profi vier Etappen und die Punktewertung gewonnen hatte, klagte Degenkolb über Schüttelfrost und Fieber. Unter einer scheinbar verheilten Sturzverletzung an der rechten Hüfte hatte sich eine Entzündung gebildet. Der gebürtige Geraer wurde am letzten Montag direkt nach dem Rückflug ins Krankenhaus eingewiesen. Seither bekommt er Infusionen. "Die Behandlung schlägt jetzt an", ergänzte Werner.

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