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Zugleich ist Voigt damit ein weiteres Beispiel dafür, dass Sportler auch jenseits der 40 noch zu großen Leistungen fähig sind. SPORT1 zeigt weitere außergewöhnliche Oldies

Der österreichische Radprofi Matthias Brändle hat den Stundenweltrekord von Altmeister Jens Voigt gebrochen.

Der 24-Jährige vom Team IAM Cycling legte am Donnerstag am Sitz des Radsportweltverbandes UCI in einer Stunde 51,850 Kilometer zurück, damit verbesserte er im Velodrom von Aigle/Schweiz die Marke des zurückgetretenen Voigt um etwa 700 Meter.

"Ich fühle mich toll, aber es war ein hartes Rennen. Gerade gegen Mitte des Rennens habe ich gelitten", sagte Brändle. Der zweimalige Zeitfahr-Meister seines Landes war der Erste, der sich an Voigts Rekord versuchte.

Der 43-jährige Mecklenburger hatte am 18. September im Velodrom von Grenchen in einer Stunde 51,115 Kilometer absolviert und damit zum Ende seiner Karriere ein letztes Highlight gesetzt.

"Jens Voigt hat mich schon als Kind beeindruckt, und aus diesem Grund will ich mein Glück versuchen. Seine Persönlichkeit und sein Stil haben bei mir Eindruck hinterlassen", hatte Brändle vor seinem Versuch gesagt.

Für das Jahr 2015 hat bereits der britische Zeitfahr-Olympiasieger und -Weltmeister Bradley Wiggins einen Rekordversuch angekündigt. Auch der deutsche Zeitfahr-Spezialist Tony Martin und der Schweizer Fabian Cancellara beschäftigen sich mit diesem Thema.

"Es ist der Beweis, dass der Stundenweltrekord wieder zu einem Traum für einige Athleten geworden ist", sagte UCI-Präsident Brian Cookson.

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